TIR unterstützt Petition gegen die Subventionierung von "Proviande"

Die heutige Fleischproduktion ist sowohl aus ethischen als auch aus ökologischen Gründen zu  hinterfragen. Trotzdem hilft der Bund der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft Proviande mit jährlich sechs Millionen Franken für Werbe- und Marketingaktionen. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) unterstützt die Petition der Organisation Tier im Fokus gegen die staatliche Subventionierung von Proviande.

02.02.2015

Die Fleischproduktion in ihrem heutigen Ausmass führt zu massiven Treibhausgasemissionen und damit zu schweren Umweltbelastungen. Zudem werden alleine in der Schweiz jährlich 62 Millionen Nutztiere für die Fleischproduktion – unter oftmals aus der Sicht des Tierwohls ungenügenden Bedingungen – gezüchtet, gemästet und getötet.

Dennoch fördert der Bund den Fleischkonsum und unterstützt die Branchenorganisation Proviande mit jährlich sechs Millionen Franken Steuergeldern, die für Werbe- und Marketingaktionen eingesetzt werden.

Die TIR kritisiert diese einseitige Subventionierung einer Ernährungsform und unterstützt deshalb die Petition der Tierrechtsorganisation tier-im-fokus.ch (TIF), die die Streichung der Fleischabsatzförderung verlangt.

Die Petition kann bis Ende Februar online unterzeichnet oder ausgedruckt und handschriftlich unterschrieben werden.