TIR wünscht frohe Festtage und ein gutes neues Jahr!
Ein weiteres bewegtes Jahr neigt sich dem Ende zu. In den vergangenen Monaten hat sich Tier im Recht (TIR) mit seinem rechtlichen Fokus wiederum mit einer grossen Bandbreite an Themen befasst. TIR bedankt sich herzlich für die Unterstützung, die es dabei von seinen Freunden sowie von seinen Gönnerinnen und Gönnern erhalten hat.
23.12.2016
Intensiv auseinandergesetzt haben wir uns 2016 insbesondere mit den Bedürfnissen von Pferden, der Deklaration von Pelzprodukten, der Güterabwägung bei Tierversuchen, dem internationalen Handel mit Wildtieren, dem Schutzstatus von Grossraubtieren, der Kastrationspflicht von Freigänger-Katzen, der Haltung Vorführung von Wildtieren im Zirkus, der Ausbildungspflicht von Hundehaltenden, dem politischen Tierschutz, der Brieftaubensportproblematik und Tierquälereien im Bereich der Nutztierhaltung.
Den Blick stets auf die Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung und die Förderung des Respekts gegenüber empfindsamen Kreaturen gerichtet, haben wir uns für klarere Tierschutzvorschriften und deren konsequenten Vollzug sowie eine noch stärkere Verankerung des Tierschutzgedankens in der Gesellschaft stark gemacht. Hierfür haben wir unter anderem Strafanzeigen erstattet, uns an Vernehmlassungen beteiligt, Kooperationen mit zahlreichen anderen Fachorganisationen errichtet, Aufsätze in Fachmagazinen veröffentlicht, Seminare und Referate gehalten, junge Juristinnen und Juristen – die zukünftigen Fürsprecher der Tiere – für die Belange des Tierschutzes sensibilisiert und die Bevölkerung mit juristischen Auskünften über ihre Rechte und Pflichten bezüglich des Umgangs mit Tieren aufgeklärt.
Tierschutzanliegen stossen oftmals auf massiven Widerstand aus verschiedensten Interessengruppen, weshalb Verbesserungen stets nur Schritt für Schritt erreicht werden können. Der Erfolg rechtlicher Tierschutzarbeit ist daher häufig erst langfristig sichtbar. Trotzdem ist eine erfreuliche Entwicklung insbesondere im Bereich des Tierschutzvollzugs unverkennbar: Wenngleich vielerorts nach wie vor erheblicher Optimierungsbedarf besteht, belegt die aktuelle TIR-Statistik, dass der Verfolgung von Tierschutzdelikten gesamtschweizerisch immer mehr Gewicht beigemessen wird. Diese positive Tendenz ist nicht zuletzt auf unsere Arbeit zurückzuführen, indem wir seit vielen Jahren mit fundierten Analysen der Strafpraxis auf bestehende Mängel hinweisen und so Druck auf die zuständigen Stellen ausüben.Auch 2016 durften wir bei all unseren Tätigkeiten stets auf die Unterstützung unserer Freunde zählen. Hierfür möchten wir Ihnen allen von Herzen danken. Wir freuen uns, Sie auch 2017 an unserer Seite zu wissen, wenn wir uns wiederum mit voller Kraft für das Wohl der Tiere einsetzen werden.
Mehr über unsere Arbeit und die aktuellen Tierschutzprojekte finden Sie auf unserer neuen Website www.tierimrecht.org. Besuchen Sie uns zudem auch auf Facebook!
Geruhsame und frohe Festtage und für das kommende Jahr alles Gute wünscht Ihnen
Ihre TIR