Die Feuerwerksinitiative kommt vors Volk
Das Parlament hat letzte Woche in der Schlussabstimmung der Sommersession den indirekten Gegenvorschlag zur Feuerwerksinitiative abgelehnt. Daraufhin haben sich die Trägerorganisationen gemeinsam mit dem Initiativkomitee beraten und entschieden: Die Initiative wird nicht zurückgezogen! Damit wird nun die Stimmbevölkerung über die Volksinitiative "Für eine Einschränkung von Feuerwerk" entscheiden.
26.06.2026
Für Millionen von Haus-, Nutz- und Wildtieren bedeutet lautes Feuerwerk erheblichen Stress. Viele Tiere geraten in Panik, verletzen sich oder werden in ihrem natürlichen Verhalten gestört. Gleichzeitig leiden auch zahlreiche Menschen unter dem Lärm, und die Sicherheits- und Umweltprobleme nehmen zu.
Die Initiative setzt dort an, wo die Belastung tatsächlich entsteht: bei lauten und gefährlichen Feuerwerkskörpern im privaten Gebrauch, insbesondere bei Feuerwerksbatterien und grossen Raketen. Wichtig: Geräuscharmes Feuerwerk wie Vulkane bleibt weiterhin möglich. Auch öffentliche Feuerwerke an bedeutenden Anlässen – beispielsweise am Nationalfeiertag – können weiterhin durchgeführt werden.
Tier im Recht begleitet und unterstützt die Feuerwerksinitiative seit Beginn. Als Trägerorganisation begrüssen wir diesen Schritt sehr und freuen uns, dass nun die Bevölkerung über eine wirksame Einschränkung von lautem Feuerwerk entscheiden kann. Wir setzen uns weiterhin für mehr Rücksicht auf Tiere, Menschen und Umwelt ein.
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