Newsmeldungen 2026

TIR hocherfreut: Nach Nationalrat spricht sich auch Ständerat für wirksamen Gegenvorschlag zur Pelz-Initiative aus

TIR hocherfreut: Nach Nationalrat spricht sich auch Ständerat für wirksamen Gegenvorschlag zur Pelz-Initiative aus

16.09.2026

Der Ständerat hat gestern über den indirekten Gegenvorschlag zur sogenannten Pelz-Initiative debattiert. Dieser sieht vor, im Tierschutzgesetz sowohl ein Import- als auch ein Handelsverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte zu verankern. Die kleine Kammer hat sich dabei gegen zwei Mehrheitsanträge ihrer vorberatenden Kommission ausgesprochen, die die Vorlage stark verwässert hätte, und ist damit dem Nationalrat gefolgt. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) begrüsst den Entscheid des Ständerats, der den Weg für ein wirksames Import- und Handelsverbot frei macht.

TIR empfiehlt ein JA zur Ernährungsinitiative

TIR empfiehlt ein JA zur Ernährungsinitiative

14.09.2026

Am 27. September 2026 stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Volksinitiative "Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser" ab. Die Ernährungsinitiative will die Ernährungssicherheit der Schweiz stärken, die Abhängigkeit von Lebensmittelimporten reduzieren und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen schützen. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) unterstützt die Initiative und empfiehlt ein JA.

TSchG-Kommentar: Ein Meilenstein für das Schweizer Tierschutzrecht

TSchG-Kommentar: Ein Meilenstein für das Schweizer Tierschutzrecht

10.09.2026

Am vergangenen Dienstag wurde im kleinen Lichthof der Universität Zürich ein besonderer Meilenstein für das Schweizer Tierschutzrecht gefeiert: die Veröffentlichung des ersten umfassenden Kommentars zum geltenden Schweizer Tierschutzgesetz (TSchG).

Neuer Kommentar zum Tierschutzgesetz erschienen

Neuer Kommentar zum Tierschutzgesetz erschienen

08.09.2026

Nach Jahren intensiver Arbeit konnte Mitte August der erste Kommentar zum geltenden Schweizer Tierschutzgesetz (TSchG) veröffentlicht werden. Das über 1000 Seiten umfassende, im Schulthess Verlag erschienene Werk, an dem 47 Autorinnen und Autoren mitgewirkt haben, richtet sich in erster Linie an ein Fachpublikum und soll insbesondere zu einer konsequenteren und einheitlicheren Umsetzung des Tierschutzrechts beitragen. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) war in verschiedener Hinsicht massgeblich an der Erarbeitung des Kommentars beteiligt.

TIR referiert an der Animal Rights Law Summer School in Antwerpen

TIR referiert an der Animal Rights Law Summer School in Antwerpen

27.08.2026

Vergangene Woche fand an der Universität Antwerpen bereits zum vierten Mal die Summer School Animal Law, Rights and Representation statt. Dabei kamen Studierende aus zahlreichen Staaten zusammen, um sich gemeinsam unterschiedlichen Fragestellungen aus dem Tier- und Tierschutzrecht zu widmen. Auch Moena Zeller, eidg. dipl. Buchbinderin und Bibliothekarin der Stiftung für das Tier im Recht (TIR), war als Referentin an der Veranstaltung vertreten.

Tierschutzorganisationen warnen vor Fleischimporten aus Mercosur-Staaten

Tierschutzorganisationen warnen vor Fleischimporten aus Mercosur-Staaten

19.08.2026

Nachdem sich der Nationalrat Mitte Juni gegen die Ratifizierung des Mercosur-Abkommens ausgesprochen hat, wird der Ständerat nun darüber entscheiden, ob auf das Freihandelsabkommen eingetreten wird oder nicht. Während das Abkommen als wirtschaftlicher Erfolg präsentiert wird, werden die negativen Folgen für das Tierwohl und die Schweizer Landwirtschaft ausgeblendet. So sieht das Abkommen etwa ein zollfreies Kontingent für Rindfleischimporte aus Haltungen vor, die weit hinter dem Schweizer Tierschutzstandard zurückbleiben. Der Tierschutzbund Zürich (TSB), die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) sowie 15 weitere Organisationen fordern den Ständerat daher auf, verbindliche Tierwohlstandards in das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten aufzunehmen.

TIR informiert: Rücksicht auf Wildtiere bei Aktivitäten im Wald

TIR informiert: Rücksicht auf Wildtiere bei Aktivitäten im Wald

27.07.2026

Insbesondere in den wärmeren Monaten zieht es zahlreiche Menschen zur Erholung oder für sportliche Anlässe in die Berge, an den See oder in den Wald. Doch viele Veranstaltungen und Verhaltensweisen, die auf den ersten Blick unproblematisch erscheinen, können erhebliche Auswirkungen auf die Tierwelt haben. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) bittet deshalb, vor allem während sensibler Zeiten wie der Brut- und Setzzeit, besondere Rücksicht walten zu lassen und Störungen konsequent zu vermeiden.

Grannen, Prozessionsspinner oder Blaualgen – der Sommer birgt einige Gefahren für Hunde

Grannen, Prozessionsspinner oder Blaualgen – der Sommer birgt einige Gefahren für Hunde

15.07.2026

Wird der Asphalt aufgrund hochsommerlicher Temperaturen zu heiss, weichen viele Hundehaltende auf Wiesen, Wälder und Plätze am Wasser aus. Doch auch an diesen idyllischen Orten lauern teilweise lebensbedrohliche Gefahren.

Tierschutzfall Ramiswil SO: Untersuchungsbericht wirft nach Ansicht der TIR grundlegende Fragen zum Tierschutzvollzug auf

Tierschutzfall Ramiswil SO: Untersuchungsbericht wirft nach Ansicht der TIR grundlegende Fragen zum Tierschutzvollzug auf

08.07.2026

Vergangenen Freitag hat der Kanton Solothurn den externen Untersuchungsbericht zum Tierschutzfall Ramiswil veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Eskalation am 6. November, die in die Tötung von 122 Hunden mündete, vermeidbar gewesen wäre. Zu kritisieren sind insbesondere der Mangel an Transparenz und Ressourcen, die fehlende Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen sowie die ungenügende Priorisierung des Tierwohls.

Newsletter TIR-Bibliothek: TIR präsentiert den Lesetipp

Newsletter TIR-Bibliothek: TIR präsentiert den Lesetipp

07.07.2026

Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) stellt mit ihrem zweiten Bibliotheksnewsletter des Jahres 2026 wiederum ausgewählte Neuzugänge vor. Präsentiert werden dabei Bücher, Artikel und Filmbeiträge zu tierrelevanten Themen. Im Fokus der aktuellen Ausgabe steht das Buch "Kann KI die Natur retten?" Dieses untersucht, ob künstliche Intelligenz ökologische Krisen beschleunigt – oder ob sie vielmehr zu deren Bewältigung eingesetzt werden kann.

TIR warnt vor Hitzestress bei Nutztieren

TIR warnt vor Hitzestress bei Nutztieren

02.07.2026

Ob im Stall oder auf der Weide – Tiere in menschlicher Obhut sind häufig nicht in der Lage, sich selbst der Hitze zu entziehen. Bereits Temperaturen über 22 °C können zu ernsthaften Problemen führen – je nach Tierart sogar noch deutlich früher. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) appelliert deshalb an die Tierhaltenden, rechtzeitig zu reagieren und den Tieren geeigneten Schutz zu bieten.

Die Feuerwerksinitiative kommt vors Volk

Die Feuerwerksinitiative kommt vors Volk

26.06.2026

Das Parlament hat letzte Woche in der Schlussabstimmung der Sommersession den indirekten Gegenvorschlag zur Feuerwerksinitiative abgelehnt. Daraufhin haben sich die Trägerorganisationen gemeinsam mit dem Initiativkomitee beraten und entschieden: Die Initiative wird nicht zurückgezogen! Damit wird nun die Stimmbevölkerung über die Volksinitiative "Für eine Einschränkung von Feuerwerk" entscheiden.

Jahresbericht 2025: Die TIR zieht Bilanz

Jahresbericht 2025: Die TIR zieht Bilanz

24.06.2026

Von über 1500 kostenlosen Rechtsauskünften über einen eigenen Podcast bis hin zu einem starken politischen Engagement für ein strengeres Tierschutzrecht – die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) hat 2025 erneut gezeigt, was sich mit beharrlichem Einsatz für die Tiere erreichen lässt. Der Jahresbericht 2025 gibt Einblick in die vielfältigen Aktivitäten, Projekte und Erfolge der TIR.

Hitzestress bei Heimtieren: Wenn das Auto zur Lebensgefahr wird

Hitzestress bei Heimtieren: Wenn das Auto zur Lebensgefahr wird

22.06.2026

Obwohl allgemein bekannt ist, dass die Temperatur in einem geparkten Auto innert kürzester Zeit stark ansteigt, werden regelmässig Hunde in Fahrzeugen zurückgelassen. Diese und andere Gefahren im Sommer können für Hunde und andere Heimtiere qualvoll oder gar tödlich enden. Ihre Halterinnen müssen zudem mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

TIR erklärt, was es bei der Hühnerhaltung im Garten zu beachten gilt

TIR erklärt, was es bei der Hühnerhaltung im Garten zu beachten gilt

12.06.2026

Privatpersonen nehmen Hühner längst nicht mehr nur wegen der Eier bei sich auf. Für viele steht der Tierschutz im Vordergrund – sie übernehmen Tiere aus der industriellen Haltung und ermöglichen ihnen ein artgerechteres Leben. Auch entdecken immer mehr Menschen Hühner als eigenständige, soziale Tiere mit individuellem Verhalten, die den Garten bereichern und auch pädagogisch wertvoll sein können. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) erklärt die Rechtslage.

Gesetzesentwurf zur vermehrten Förderung tierfreier Forschungsmethoden bleibt hinter Erwartungen zurück

Gesetzesentwurf zur vermehrten Förderung tierfreier Forschungsmethoden bleibt hinter Erwartungen zurück

22.05.2026

In der Schweiz werden jährlich mehr als eine halbe Million Tiere in Tierversuchen eingesetzt. Knapp 30'000 davon wurden im Jahr 2024 schwere Belastungen zugefügt. Mit der parlamentarischen Initiative "21.426 Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben" möchte Nationalrätin Katja Christ tierfreie Forschungsmethoden fördern und so künftiges Tierleid verringern. Die TIR nimmt nun im Rahmen der Vernehmlassung Stellung zum von der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) vorgelegten Gesetzesentwurf. Dieser enthält zwar einige begrüssenswerte Neuerungen, geht aus Sicht der TIR aber noch deutlich zu wenig weit.

Vernehmlassung zur SIA-Norm

Vernehmlassung zur SIA-Norm "Vermeidung unnötiger Lichtemissionen" – TIR reicht Stellungnahme ein

19.05.2026

Künstliche Beleuchtung sowie Bau- und Sanierungsprojekte können sich negativ auf Tiere und ihre Lebensräume auswirken. Im Rahmen der Vernehmlassung zur Norm prSIA 491 "Vermeidung unnötiger Lichtemissionen" hat die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) deshalb eine Stellungnahme eingereicht und darin angeregt, die Vorgaben der Tierschutzgesetzgebung ausdrücklich in die Norm aufzunehmen und angemessen zu berücksichtigen.

TIR informiert: Vorsicht bei problematischen Freizeitaktivitäten mit Tieren

TIR informiert: Vorsicht bei problematischen Freizeitaktivitäten mit Tieren

11.05.2026

Freizeitaktivitäten mit Tieren erfreuen sich grosser Beliebtheit – dementsprechend vielseitig präsentieren sich entsprechende Angebote im In- und Ausland. Doch viele Darstellungen und Interaktionen, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen, sind mit erheblichem Tierleid verbunden. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) bittet deshalb, solche Angebote stets kritisch zu hinterfragen und auf problematische Aktivitäten zu verzichten.

Gefahr für Rehkitze während der Mähzeit – TIR empfiehlt Schutzmassnahmen

Gefahr für Rehkitze während der Mähzeit – TIR empfiehlt Schutzmassnahmen

27.04.2026

Noch immer sterben jedes Jahr über tausend Rehkitze während der Grasernte. Da den Tieren in ihren ersten Lebenswochen der Fluchtreflex fehlt, können sie schnell übersehen und von den Mähmaschinen schwer verletzt werden. Landwirtinnen und Landwirte sind daher dringend dazu angehalten, ihre Wiesen vor der Mahd gründlich nach Tieren abzusuchen. Drohnen gelten hierzu als besonders zuverlässig und effizient.

TIR kritisiert Taubentötung in Zürich

TIR kritisiert Taubentötung in Zürich

15.04.2026

Am Stadelhoferplatz in Zürich wurden vergangene Woche Tauben durch Wildhüter in eine Grossfalle gelockt, eingefangen, anschliessend durch einen Betäubungsschlag ruhig gestellt und durch einen Genickbruch getötet. Anschliessend wurden sie in Müllsäcken entsorgt. Die Stadt Zürich bestätigt die Aktion und begründet sie mit der "Bestandsregulierung": Ziel sei ein "kleiner, gesunder Taubenbestand". Als Hauptargumente werden die jährlich anfallenden grossen Mengen Taubenkot sowie mögliche Schäden an Infrastruktur und gesundheitliche Risiken genannt. Gleichzeitig verweist die Stadt darauf, dass ein Fütterungsverbot – seit 2023 gesetzlich verankert – die wirksamste Massnahme zur Reduktion der Population sei.

Siemens Healthineers Schweiz und Neovii Pharmaceuticals AG ignorieren die Forderung nach tierfreien Antikörpern

Siemens Healthineers Schweiz und Neovii Pharmaceuticals AG ignorieren die Forderung nach tierfreien Antikörpern

13.04.2026

Nachdem das Format "Kassensturz" im vergangenen Jahr einen höchst tierschutzrelevanten Umgang mit Kaninchen in einem deutschen Tierversuchslabor aufdeckte, forderte die TIR – mit der Unterstützung von 74 weiteren Organisationen – die beiden Firmen Siemens Healthineers Schweiz und Neovii Pharmaceuticals AG auf, den Bezug von aus dem Kaninchenblut gewonnen Antikörpern umgehend einzustellen. Keine der beiden Firmen hat auf das Schreiben der TIR reagiert.

Neue Tierschutz-Plattform

Neue Tierschutz-Plattform "Werbemist" prangert tierschädliche Werbung an

07.04.2026

Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) lanciert heute gemeinsam mit den Tierrechtsorganisationen Animal Rights Switzerland, Sentience und Tier im Fokus (TIF) die Plattform "Werbemist". Ziel ist es, gegen Werbung vorzugehen, die den Konsum von tierischen Produkten ankurbelt, Tierleid verharmlost oder ein falsches Bild der Tierhaltung vermittelt. Auf der Website und auf Instagram deckt das Projekt problematische Kampagnen auf und ordnet sie faktenbasiert ein.

Leinenpflichten während der Setz- und Brutzeit

Leinenpflichten während der Setz- und Brutzeit

01.04.2026

Viele einheimische Wildtiere pflanzen sich in den Frühlingsmonaten fort. Während dieser Brut- beziehungsweise Setzzeit werden Hundehaltende in einigen Kantonen dazu verpflichtet, ihre Hunde im Wald an der Leine zu führen. Die TIR bittet alle Hundehaltenden, dafür zu sorgen, dass ihre Hunde die Wildtiere weder stören noch jagen – unabhängig davon, ob in ihrem Kanton eine Leinenpflicht besteht.

Newsletter TIR-Bibliothek: TIR präsentiert den Lesetipp

Newsletter TIR-Bibliothek: TIR präsentiert den Lesetipp

30.03.2026

Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) stellt mit ihrem ersten Bibliotheksnewsletter des Jahres 2026 wiederum ausgewählte Neuzugänge vor. Präsentiert werden dabei Bücher, Artikel und Filmbeiträge zu tierrelevanten Themen. Im Fokus der aktuellen Ausgabe steht das Buch "Die verborgene Tierwelt unserer Städte", das uns in die faszinierende Biodiversität der städtischen Wildnis eintauchen lässt.

TIR bedauert Ablehnung der Stopfleber-Initiative durch den Nationalrat – begrüsst aber Beschluss zum indirekten Gegenentwurf als Schritt in die richtige Richtung

TIR bedauert Ablehnung der Stopfleber-Initiative durch den Nationalrat – begrüsst aber Beschluss zum indirekten Gegenentwurf als Schritt in die richtige Richtung

19.03.2026

Am gestrigen Mittwoch hat der Nationalrat die sogenannte Stopfleber-Initiative sowie einen indirekten Gegenvorschlag zu dieser beraten. Die Initiative fordert ein Importverbot für Stopfleber und daraus hergestellte Produkte. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) bedauert, dass der Nationalrat diese nun zur Ablehnung empfohlen hat. Sie begrüsst hingegen, dass die grosse Kammer zumindest einem indirekten Gegenentwurf zur Initiative zugestimmt hat – wenngleich dieser aus Tierschutzsicht deutlich zu wenig weit geht.

Aalsterben am Hochrhein: Handlungsbedarf bleibt dringend

Aalsterben am Hochrhein: Handlungsbedarf bleibt dringend

09.03.2026

Unterhalb der Rheinkraftwerke bei Schaffhausen und Eglisau sowie allen noch unsanierten Wasserkraftwerken kommt es in diesen Tagen erneut zu einem massiven Aalsterben – einer Art, die in der Schweiz stark vom Aussterben bedroht ist.

True Crime Animalia - Folge 2: Die entfernten Hoden

True Crime Animalia - Folge 2: Die entfernten Hoden

03.03.2026

True Crime ist allgegenwärtig: Podcasts, Serien, Bücher etc. Doch nur selten stehen Tiere im Mittelpunkt. In den Special Editions des TIR-Blogs widmet sich Juristin Michelle Richner deshalb wahren Schweizer Kriminalfällen, in denen Tiere zu Opfern wurden. Fälle, die erschüttern – und deutlich machen, weshalb konsequenter Tierschutz so wichtig ist.

Milchüberschuss in der Schweiz: Wie die muttergebundene Kälberaufzucht Teil der Lösung sein kann

Milchüberschuss in der Schweiz: Wie die muttergebundene Kälberaufzucht Teil der Lösung sein kann

17.02.2026

In der Schweiz wird derzeit mehr Kuhmilch produziert, als der Markt aufnehmen kann. Aus diesem Grund wurden in den vergangenen Monaten grosse Mengen davon entsorgt oder zu tiefen Preisen exportiert. Gleichzeitig werden Kälber in der konventionellen Milchwirtschaft routinemässig direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt, sodass mehr Milch für den menschlichen Genuss produziert werden kann. Um den Milchmarkt zu entlasten und gleichzeitig das Tierwohl auf den Betrieben zu verbessern, schlagen die Stiftung für das Tier im Recht (TIR), die Fachstelle-MUKA, der Verein Cowpassion und die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN eine gezielte Förderung der muttergebundenen Kälberaufzucht (MuKa) vor.

TIR mahnt zu Vorsicht bei Wildtierfütterung im Winter

TIR mahnt zu Vorsicht bei Wildtierfütterung im Winter

16.02.2026

Für Wildtiere ist das Nahrungsangebot im Winter regelmässig knapp und manch ein Tierfreund oder eine Tierfreundin möchte daher mit dem Bereitstellen von Futter helfen. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) erklärt, weshalb solch gut gemeinte Aktionen in den meisten Fällen mehr schaden als nützen.

TIR wünscht sich zum 30-Jahre-Jubiläum Frieden und Rechte auch für Tiere

TIR wünscht sich zum 30-Jahre-Jubiläum Frieden und Rechte auch für Tiere

02.02.2026

Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) kämpft seit 1996 für einen starken juristischen Tierschutz. Anlässlich ihres 30-Jahre-Jubiläums lanciert sie eine neue Kampagne in Anlehnung an die charakteristische weisse Friedenstaube. Sieben Sujets symbolisieren den universellen Anspruch aller Tiere auf Frieden und Rechte. Die Kampagne wurde erneut von der Kreativagentur Ruf Lanz umgesetzt.

Offener Brief wegen Mängeln im Tierschutzvollzug: Antwort von Bundesrätin Baume-Schneider

Offener Brief wegen Mängeln im Tierschutzvollzug: Antwort von Bundesrätin Baume-Schneider

28.01.2026

Der Tierschutzfall in Ramiswil SO hat erneut aufgezeigt, dass der Tierschutzvollzug in der Schweiz noch immer erhebliche Mängel aufweist. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR), VIER PFOTEN Schweiz und der Schweizer Tierschutz STS haben im November 2025 einen offenen Brief an Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider gerichtet. Zusammen mit weiteren 77 unterzeichnenden Organisationen verlangen sie mehr Transparenz im Tierschutzvollzug, eine bessere Informationspraxis gegenüber Meldepersonen sowie eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Ämtern und Tierschutzakteuren. In Ihrem Antwortschreiben hat Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider auf die Kritikpunkte reagiert.

Modische und warme Wintermode ohne Tierleid kaufen

Modische und warme Wintermode ohne Tierleid kaufen

26.01.2026

Ob Jacken, Bettwaren oder Schlafsäcke: Daunenprodukte sind gerade in den Wintermonaten vielerorts noch immer gefragt. Oftmals in Vergessenheit gerät dabei, dass die Herstellung entsprechender Artikel mit grossem Tierleid verbunden und gemäss schweizerischem Recht verboten ist. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) empfiehlt deshalb, gänzlich auf Daunen zu verzichten.

Die TIR informiert: Was gilt, wenn Tiere im Winter im Freien gehalten werden?

Die TIR informiert: Was gilt, wenn Tiere im Winter im Freien gehalten werden?

16.01.2026

In den Wintermonaten erreichen den Rechtsauskunftsdienst der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) immer wieder Anfragen von besorgten Personen, die sogenannte Nutztiere trotz Schnee oder sehr tiefen Temperaturen auf der Weide sehen. Ratsuchende möchten häufig wissen, ob die dauernde Haltung im Freien trotz winterlichen Bedingungen erlaubt ist und welchen Witterungsschutz Tierhaltende ihren Tieren zur Verfügung stellen müssen. Die TIR erklärt die Rechtslage und zeigt auf, wann eine Tierschutzmeldung notwendig ist.

Veranstaltungshinweis: Eröffnungskonferenz von CARE – jetzt anmelden!

Veranstaltungshinweis: Eröffnungskonferenz von CARE – jetzt anmelden!

07.01.2026

Das Center for Animal Rights and the Environment (CARE) der ZHAW ist ein Forschungs- und Lehrzentrum, das sich mit dem Schutz und der Stellung von Tieren in Recht und Gesellschaft sowie mit den vielfältigen Verbindungen zwischen Tier-, Menschen- und Umweltrecht und Nachhaltigkeit beschäftigt.